28 de febrero de 2010

La nueva fenomenología - Entrevista con Hermann Schmitz

La revista alemana Information Philosophie publica una entrevista con Hermann Schmitz acerca de la corriente que ha denominado "nueva fenomenología" (y que Schmitz ha expuesto fundamentalmente en una obra en 10 volúmenes titulada System der Philosophie, Bonn 1967-1980 y en un escrito programático Neue Phänomenologie, Bonn 1980). En la entrevista Schmitz delimita su ensayo de "nueva fenomenología" de la "vieja fenomenología de Husserl" y presenta su comprensión de esa nueva fenomenología en relación con conceptos como el de "mundo de la vida", "fenómeno", etc.

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Andreas Brenner: Herr Schmitz, was ist das Neue an der „Neuen Phänomenologie“ gegenüber der „älteren“, derjenigen Husserls?

Hermann Schmitz: Die „Neue Phänomenologie“ möchte den Menschen ihr wirkliches Leben begreiflich machen. Dies geschieht durch den Abbau geschichtlich geprägter Verkünstelungen. Damit kann sie sich an die unwillkürliche Lebenserfahrung näher herantasten – unwillkürliche Lebenserfahrung meint das, was den Menschen merklich widerfährt, ohne dass sie es sich absichtlich zurechtgelegt haben. Die ältere Phänomenologie bleibt dahinter zurück, weil sie weitgehend in den Bahnen der Tradition verläuft. Ausnahmen finden sich zwar bei Heidegger und auch bei Sartre, aber nur ansatzweise. Es wird zwar eine Tür aufgestoßen, aber man muss hindurchgehen!
Die Husserlsche Phänomenologie leidet erstens an der metaphysischen Tradition, nicht nur in der Gestalt der Transzendentalphilosophie, sondern auch schon in der Vorstellung von einem mit lauter intentionalen Akten bevölkerten Bewusstsein. Zweitens war Husserl zu sehr Mathematiker, er rechnet nur mit numerisch Mannigfaltigem: alles ist einzeln und Stück für Stück wird irgendwie zusammengesetzt. Es gibt aber ganz andere Typen von Mannigfaltigkeit, und das ist sehr wichtig, wenn man sich an die Lebenserfahrung herantasten will.

Der Begriff der Lebenswelt ist aber bei Husserl von großer Bedeutung.

Dieser Begriff ist bei Husserl zu einfach konzipiert. Husserl stellt sich vor, man müsse nur die auf Galilei zurückgehende Idealisierung abstreifen und könne dann als natürliche Welt beschreiben, was übrig bleibt. Er übersieht, dass man immer nur von einer Abstraktionsbasis aus sprechen kann. Die Lebenserfahrung ist immer schon durch die Art des begrifflichen Zugangs, durch die Subsumtion, geprägt. Die Vorstellung bei Husserl, man könne einfach die Sache selbst zur Kenntnis nehmen, ist doch viel zu einfach gedacht. Es fragt sich dann doch, unter welchem Licht, unter welchem Gesichtspunkt man die Sachen selbst zu Gesicht bekommt. Erst dann kann man sich an die Lebenswelt oder die Lebenserfahrung heranarbeiten. Im Grunde genommen bleibt die Husserlsche Lebenswelt eine Welt voller Objekte, die gewissermaßen begrifflich unbeleckt auf der Erde herum laufen. Der Faktor der Subjektivität kommt bei Husserl nur als positionale Subjektivität vor. Ein Subjekt hat eine gewisse Stellung unter den Objekten, es konstituiert sie zum Beispiel. Aber Fragen wie: Wer bin ich? Was hat das zu bedeuten, dass das Ding in dieser besonderen Position ich bin? kommen bei Husserl nicht vor.

Was ist demgegenüber das Neue an Ihrem Ansatz?

Es ist, wie ich es nenne, die „phänomenologische Revision“. Sie ist unbefangener als die „phänomenologische Reduktion“ von Husserl. Husserl wollte sich damit auf einen ausgezeichneten, aber engen Bereich zurückziehen und von da aus gewissermaßen die Welt von oben in den Griff nehmen. Die „phänomenologische Revision“ bezieht sich dagegen zum einen auf eine Relativierung des Phänomenbegriffs.

Was ist ein Phänomen?

Ein Phänomen ist ein Sachverhalt für jemanden zu einer bestimmten Zeit, bei dem der Betreffende nicht im Ernst bestreiten kann, dass es sich um eine Tatsache handelt. Letzten Endes ist es eine für jemanden jeweils unhintergehbare Hypothese. Das ist aber doppelt relativiert: Ist das auch für die anderen tatsächlich unhintergehbar? Ist das für mich immer so? Man kann nie etwas endgültig mit apodiktischer Gewissheit aussagen. Man kann aber auch nicht einfach auf die Sachen zugehen. Man sieht die Sachen immer im Licht von etwas, etwa von Begriffen, oder als Fall von etwas. Dazu braucht man Sachverhalte und nicht einfach – wie bei Husserl – Sachen. Sachen sind immer vieldeutig, da kann man nur darauf zeigen und nicht ohne weiteres sagen, was es ist.

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Vid. Informaton Philosophie: Die neue Phänomenologie - Gespräch mit H. Schmitz.-
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20 de febrero de 2010

J.-L. Marion, "Dios sin el ser"






La editorial Ellago publica la traducción de este texto de J.-L. Marion, Dios sin el ser. La traducción corre a cargo de Javier Bassas, Daniel Barreto y Carlos Enrique Restrepo.
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«Tachar a Dios, de hecho, indica y recuerda que Dios tacha nuestro pensamiento porque lo satura; o mejor, que sólo entra en nuestro pensamiento obligándolo a criticarse él mismo».

Jean-Luc Marion nos permite comprender en este libro la necesidad de esa tachadura que instaura, después de la «muerte de Dios» enunciada por Nietzsche y de la posición heideggeriana al respecto, una nueva perspectiva de la relación entre filosofía y teología.
En esta dirección, Marion empieza estableciendo una distinción visual y conceptual entre ídolo e icono para desarrollar, progresivamente, una de las tesis principales de este libro, anunciada por el título mismo: Dios sin el ser, es decir, la posibilidad y necesidad de acceder a Dios desde una perspectiva otra que la del ser.
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En la página web de Ellago Ediciones puede accederse igualmente a unos fragmentos del libro (Índice, Prefacio y primeros capítulos) en formato pdf.
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Por otro lado, aprovechamos para apuntar que la editorial Ellago ha publicado otras traducciones de textos franceses contemporáneos de fenomenología, entre ellos, El peso de un pensamiento de J.-L. Nancy y El cruce de lo visible de J.-L. Marion, traducidos ambos por J. Bassas y J. Masó y publicados en 2007 y 2006, respectivamente.
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J.-L. Nancy, El peso de un pensamiento: Índice, "El gesto suspendido de la pintura" (Prefacio del autor a la edición española) en pdf.
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J.-L. Marion, El cruce de lo visible: Índice, Nota del autor a la edición española, Nota de traducción, Advertencia y primeras páginas del primer capítulo "El cruce de lo visible y lo invisible" en pdf.
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14 de febrero de 2010

Conceptos clave de la filosofía del siglo XX ("Schlüsselbegriffe der Philosophie des 20. Jahrhunderts" - Especial del Archiv für Begriffsgeschichte)

La revista alemana Archiv für Begriffsgeschichte ("Archivo para la historia de los conceptos") que publica la editorial Meiner, editorial dedicada exclusivamente a la publicación de textos filosóficos, edita un número monográfico dedicado a "Los conceptos clave de la filosofía del siglo XX".
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Entre los conceptos estudiados: comprensión, lenguaje, significado y sentido, cuerpo, crisis...
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Christian Bermes / Ulrich Dierse (Hg.)
Schlüsselbegriffe der Philosophie des 20. Jahrhunderts

Archiv für Begriffsgeschichte, Sonderheft 6 (Jg. 2010). 2010. VI, 461 Seiten (im Abo 84.00).
978-3-7873-1916-9. Gebunden 98.00

Es ist kein Zufall, daß mit den wirkmächtigen Destruktionsversuchen der philosophischen Fachsprache von Heidegger über Wittgenstein bis hin zur Postmoderne das Denken sich neu justiert - und zwar um Begriffe, deren semantischer Gehalt sich vielleicht nur in und durch Grenzbestimmungen und Grenzüberschreitungen aufdecken läßt. Schlüsselbegriffe können das komplexe Denken des 20. Jahrhunderts als ein verwobenes dechiffrieren helfen. Sie markieren zugleich die impliziten Grenzen dieses Denkens, das nicht selten alle Schranken niederzureißen suchte.
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Mit Beiträgen zu den Begriffen:
Anderer · Aufklärung · Bedeutung und Sinn · Bild · Dialog · Gerechtigkeit · Gemeinschaft, Gesellschaft · Identität · Krise · Kultur · Leben · Leib, Körper · Macht · Medium · Mensch, Dasein · Metapher · Paradigma · Schuld · Sein, Existenz · Selbstbestimmung · Sprache · Struktur · Symbol, Zeichen · System · Utopie, Zukunft · Verantwortung · Verstehen
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At the beginning of the 21st century, the philosophical key concepts of the 20th century can hardly be enumerated completely, nor are the distinctive concepts of that epoch unheard of. Yet, many concepts have obtained new significance, especially due to the new preoccupation with temporalisation and ideological political-social terms. Hence, over the course of the century substantial changes have taken place, which have intensified after 1989.

With contributions to the following concepts:
Body Crisis Culture Dialogue Enlightenment Existence Guilt Human Being Identity Justness Language Life Meaning and Sense Metaphor Medium The Other Paradigm Picture Power Responsibility Self-Determination Society Structure Symbol, Sign System Understanding Utopia, Future

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Vid. información en la página web de la editorial Meiner
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3 de febrero de 2010

Texto e interpretación - La hermenéutica filosófica de H.-G. Gadamer y la ciencia literaria (Coloquio en Marbach)

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En el Archivo alemán de literatura en Marbach (Deutsches Literaturarchiv Marbach) se celebrará entre los días 25 y 27 de marzo de 2010 un coloquio internacional dedicado al tema: "Texto e interpretación - La hermenéutica filosófica de H.-G. Gadamer y la ciencia literaria" (Text und Interpretation. H.-G. Gadamers philosophische Hermeneutik und die Literaturwissenschaften). El coloquio es organizado por el Seminario de Germanística de la Universidad de Heidelberg y el Archivo de Marbach, y contará con la presencia de J. Grondin y D. Henrich, entre otros.
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Programa del congreso (pdf)
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